Das passiert bei uns im Kindergarten ...

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Wir danken für eine reiche Ernte

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September 2019

Endlich ist es wieder so weit. Die Kartoffeln, die wir im Frühjahr mit den Kindern in die Erde gesetzt haben,
sind herangewachsen und dürfen geerntet werden.
„Erde, die uns dies gebracht,
Sonne, die es reif gemacht,
liebe Sonne, liebe Erde Euer nie vergessen werde.“
Gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern feiern wir die Ernte aus unserem Garten und Feld beim Kartoffelfest.

Sennefüchse Outdoor Küche

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September 2019

Einmal im Monat verlegen wir unsere Kita-Küche nach draußen und bereiten unser Mittagessen  gemeinsam im selbstgebauten Lehmofen oder über dem offenen Feuer zu.

In den Sommermonaten verwenden wir dafür  das  Gemüse aus unserem Garten. Mit Begeisterung ernten und schnippeln die Sennefüchse  Möhren, Zucchini, Tomate und Zuckermais.

Schnell wird alles auf dem frischen Pizzateig verteilt und in den angefeuerten Ofen geschoben.

Oh, wie das duftet…

Die Vögel sind ausgeflogen

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Juli 2019

Mit der Vogelhochzeit von Rolf Zuckowski haben sich unsere Vorschulkinder aus ihrer Kindergarten-Zeit verabschiedet.

Wir wünschen ihnen, dass Sie Ihre Freude, Begeisterung und Neugierde auf neue Erfahrungen in der Schule erhalten und weiter entfalten können.

 

Alle Kinder dieser Erde möchten spielen und lernen

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Juni 2019

Mit Hilfe des NABU haben unsere Vorschulkinder gelernt, wie viel Arbeit es Familien mit Ihren Kindern macht,

für uns Bananen und Kakaobohnen anzubauen und zu ernten.

In vielen armen Ländern müssen Kinder für sehr wenig Geld mit ihren Familien auf den Plantagen arbeiten.

Sie können wenig spielen und nicht in der Schule lernen.

Faire Trade hilft den Menschen durch gerechte Handelspreise und Bezahlung, dass Kinder in diesen Ländern

KIND sein dürfen und lernen können um sich aus dem Armutskreislauf befreien zu können.

 

Wir sind die erste und einzige Faire Kita im Kreis Paderborn!

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Dezember 2018

Dass unser Waldkindergarten mit seinem Konzept eine ganz besondere Einrichtung ist, hat sich ja mittlerweile weit über die Grenzen Hövelhofs hinaus herumgesprochen. Nun sind wir sehr stolz darauf, uns FAIRE KITA nennen zu dürfen. Als erste und bislang einzige Kindertageseinrichtung im Kreis Paderborn ist unsere Waldkita nun mit diesem Siegel ausgezeichnet worden.

„Während wir hier alles dafür tun, um unseren Kindern eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen, sie gut ausbilden und ganzheitlich an die wichtigen Themen des Lebens heranführen, sieht die Lebenswirklichkeit von Kindern in anderen Teilen der Welt ganz anders aus“, sagt Küchenfee Brigitte Sandbothe, die die Zertifizierung initiiert hat. „Anstatt in die Schule oder den Kindergarten gehen zu können, helfen sie auf Kaffee- und Kakaoplantagen, bei teilweise schwerster körperlicher Arbeit, um das Überleben ihrer Familie zu sichern.“

„Wir möchten darüber aufklären und das Bewußtsein unserer Eltern und Kinder dafür schärfen, dass eine unbeschwerte Kindheit, wie wir sie hier in Hövelhof noch kennen wahrlich nicht selbstverständlich ist.“ ergänzt Kita-Leiterin Irene Bröckling. „So haben wir in der Vergangenheit mit unseren Vorschulkindern (Riesen-Riesen) zum Thema „Fairer Fußball“ und „Faire Bananen“ bereits zwei Projekte in der Zusammenarbeit mit der Nabu Paderborn kindgercht aufbereitet.“

Parallel dazu wird auch an anderer Stelle genauer hingeschaut. In unserer Kitaküche, unserem Sennelädchen und dem Elterncafe haben neben eigenen, regionalen und saisonalen, nach und nach auch „faire Produkte“ Einzug gehalten. Angefangen beim Kaffee, über Schokolade bis hin zu Tee, Bananen und Orangensaft.

Unser Team hat sich auch in Zukunft fest vorgenommen über Themen rund um den „fairen Handel“ und Kinderarbeit bei unseren Kindern und Eltern aufzuklären und bei verschiedensten Gelegenheiten diese Anliegen bewußt zu machen.

Nachfolgend einige Impressionen von der Verleihung des Zertifikates durch Verantwortliche der NABU Paderborn im Beisein des Hövelhofer Bürgermeisters Michael Berens und Dave Lubek vom Vorstand des Waldkindergartens

Weihnachtsmarkt im Waldkindergarten

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November 2018

Am 24. November fand in besonders gemütlicher Atmosphäre der Weihnachtsmarkt des Waldkindergartens der Naturschutz-Stiftung Senne e.V. statt. Der Einladung folgten sehr viele begeisterte Besucher. Die Kinder fanden im Karussell, beim Reiten, bei Bastelaktionen und besonders bei den Märchenstunden im Hexenhaus ein großes Angebot.  Die Sennefüchse bedanken sich ganz herzlich bei allen Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten für die vielfältigen Kunsthandwerke, sei es gestickt, genäht, gebastelt, gekocht und gebacken die für das großartige Angebot zusammengetragen wurden. Ein besonderer Dank gilt allen Unternehmen, die durch großzügige Sach- und Geldspenden zum Gelingen dieses weihnachtlichen Events beigetragen haben. Durch das große Engagement aller Mitarbeiter und vieler Eltern in der Vorbereitung und bei der Durchführung wurde dieses Fest zu einem großen Erfolg. Allen Eltern und Sponsoren die den Kindergarten in diesem Jahr unterstützt haben wünschen die Sennefüchse ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2019.

 

Die Geschichte vom Teilen und der Nächstenliebe

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November 2018

Was es heißt zu teilen und Nächstenliebe zu zeigen, damit setzten sich jetzt im November die Kinder des Waldkindergartens intensiv auseinander. Höhepunkt war das Martinsspiel unserer Vorschulkinder, die wir „RiesenRiesen“ nennen. Mit selbstgebastelten Schwerten und mit Unterstützung unseres Kita-Esels haben sie die Geschichte des römischen Soldaten nachgespielt, der seinen wärmenden Mantel mit dem frierenden Bettler teilt. Nachfolgend ein paar Impressionen.

Birnenernte

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September 2018

Die Geschichte vom Birnenzwerg

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September 2018
aus: Kleine Märchen und Geschichten von Freya Jaffke.


Vor langer Zeit lebte unter einer stattlichen Tanne ein kleiner Zwerg. Ganz alleine bewohnte er seine Wurzelhöhle am Waldesrand. Recht gemütlich hatte er sich darin eingerichtet. Des Sommers pflegte er die Pflanzen in seiner Nähe und ernährte sich von süßen Beeren und Kräutern. An jedem Tag war er mit seinem Leiterwagen unterwegs. Für den Winter musste der Zwerg Vorräte sammeln. Eines Morgens wehte ihm der Wind ein gelbes Blatt vor seinen Eingang.

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„Oh, es wird Herbst“, sagte der Zwerg vor sich hin. „Ich muss zum Dorf, um mir Birnen für meinen Wintervorrat zu holen.“ Am nächsten Tag, ganz in der Früh, nahm er seinen Korb auf den Rücken und machte sich auf den Weg zum Dorf.

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Als er eine Weile durch das weiche Moos gelaufen war, da knackte es plötzlich im Gebüsch. „Was ist das?“ frage sich der Wurzelzwerg. Nicht weit von ihm stand ein Fuchs mit glühenden Augen. Hoppladihopp, schnell wie der Wind, eilte der Zwerg seiner Höhle zu. Sein Herz pochte bis zum Halse. Das war gerade noch mal gut gegangen.

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Am folgenden Morgen nahm er wieder seinen Korb auf den Rücken und machte sich erneut auf den Weg zum Dorf. Er lief eine Weile durch das weiche Moos und war sehr froh, dem Fuchs nicht zu begegnen. Doch was hörte er da? Erschrocken blieb der Zwerg stehen. Auf der Wiese weidete eine große dicke Kuh. Eigentlich sind Kühe recht harmlos, aber der Wurzelzwerg fürchtete sich vor dem lauten „Muh“.    

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Am anderen Tag wollte der Wurzelzwerg es ein letztes Mal versuchen. Er griff den Korb, um dann den Weg zum Dorf anzutreten. Von weitem hörte er schon die Kirchenglocken läuten. „Aha“, sagte er sich erleichtert, „ heute ist Sonntag, da sind alle Kühe im Stall.“ Und tatsächlich, als er an der Weide vorbeikam, war weit und breit keine Kuh zu hören und zu sehen. Nur die leere Milchkanne stand noch da. Der Zwerg kam glücklich beim Birnbaum im Dorf an.

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Aber welch ein Ärger, alle Birnen waren oben und der Zwerg stand unten. Wie sollte er nur auf diesen großen Baum kommen? Der Wind hörte sein Klagelied und kam zu Hilfe.

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Er wehte solange, bis eine der schönsten Birnen geradewegs in die Arme des Zwerges fiel. Wie freute er sich! „Danke, lieber Wind, danke!“, jubelte er und hüpfte einmal um den Birnbaum herum.

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Dann nahm er seinen Korb, legte behutsam die Birne hinein und machte sich auf den Heimweg. Zuhause zündete er das Feuer in seinem Ofen an, stellte den Topf darauf und kochte gutes, süßes Birnenmus. Wie das duftete!

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Am Abend, als er alles Mus in Gläser gefüllt und sich so richtig sattgegessen hatte, legte er sich müde und zufrieden in sein Bett. Der Mond schaute zum Fenster herein und sang ihm ein Lied zur guten Nacht. „Schlaf schön, du kleiner Birnenzwerg“, sagte er ihm zum Abschied.

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Angeregt durch die Geschichte vom Birnenzwerg, haben die Vorschulkinder (Riesen-Riesen) unsere eigenen Birnen geerntet und im Korb gesammelt.

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Gemeinsam haben die Kinder die Birnen geschält und kleingeschnitten.

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und dann am offenen Feuer ein herrlich duftendes Birnenmus gekocht. Als es fertig war, haben sie das Mus in kleine Probiergläser für die Eltern abgefüllt. Natürlich haben sie eine große Portion für sich selbst überbehalten und diese mittags zusammen mit leckeren Pfannkuchen verspeist.